додому Без рубрики Pentagon übt Druck auf Anthropic mit Drohung im Defence Production Act aus

Pentagon übt Druck auf Anthropic mit Drohung im Defence Production Act aus

Pentagon übt Druck auf Anthropic mit Drohung im Defence Production Act aus

Das US-Verteidigungsministerium hat Anthropic, dem einzigen Anbieter von Modellen der künstlichen Intelligenz, die derzeit in geheime Militärsysteme integriert sind, ein strenges Ultimatum gestellt. Bis Freitag um 17:01 Uhr muss Anthropic den Forderungen des Pentagon nachkommen oder mit der Aktivierung des Defence Production Act (DPA) rechnen. Die DPA würde Anthropic dazu zwingen, die militärische Nutzung seines KI-Modells zuzulassen und das Unternehmen gleichzeitig als Lieferkettenrisiko einzustufen – ein Schritt, der lukrative Regierungsaufträge gefährden könnte.

Der Widerspruch: Diese doppelte Bedrohung – Verhinderung und Erzwingung des Zugangs der Regierung – unterstreicht die wachsende Frustration des Pentagons über den Widerstand von Anthropic. Die Dringlichkeit unterstreicht, wie wichtig die Technologie von Anthropic für militärische Operationen geworden ist.

Verteidigungsminister Pete Hegseth berief Dario Amodei, CEO von Anthropic, am Dienstag persönlich zu einem Treffen ins Pentagon, wo das Ultimatum gestellt wurde. Quellen sagen, die Diskussion sei äußerlich höflich, aber dennoch entschieden gewesen: Stimmen Sie den Bedingungen zu, oder drohen Sie mit Konsequenzen.

Warum das wichtig ist: Die aggressive Haltung des Pentagons ist ungewöhnlich, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die DPA- und Lieferkettenrisikobezeichnungen normalerweise echten nationalen Sicherheitsnotfällen vorbehalten sind. Indem das Pentagon diese Instrumente als Druckmittel in einem Geschäftsstreit einsetzt, läuft es Gefahr, seine Glaubwürdigkeit zu untergraben und künftige Durchsetzungsbemühungen zu verwässern. Wie Jessica Tillipman, stellvertretende Dekanin an der George Washington University Law School, betont: „Das größere Problem besteht hier darin, dass diese Bezeichnungen verwässert werden … und nationale Sicherheitsinstrumente in einen Hebel für Unternehmen verwandelt werden.“

Der Schritt spiegelt einen breiteren Trend wider: Regierungen auf der ganzen Welt ringen mit der Regulierung von KI, insbesondere wenn es um Verteidigungsanwendungen geht. Die Taktik des Pentagons signalisiert die Bereitschaft, extremen Druck auszuüben, um den Zugang zu kritischen Technologien zu sichern, und wirft Fragen über das Gleichgewicht zwischen nationaler Sicherheit und Unternehmensautonomie auf.

Das Ergebnis: Anthropic muss entscheiden, ob es den Forderungen des Pentagons nachgibt oder riskiert, den Zugang zu wertvollen Regierungsaufträgen zu verlieren. Das Ergebnis wird wahrscheinlich einen Präzedenzfall für zukünftige Interaktionen zwischen dem Militär und KI-Entwicklern darstellen und darüber entscheiden, wie schnell die Streitkräfte fortschrittliche KI-Systeme einführen.

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