Produktivität ist das Verhältnis zwischen dem, was Sie produzieren, und dem, was dafür nötig ist. In der Ökonomie misst dieses Maß die produktive Effizienz. Während Land, Arbeit und Kapital allesamt traditionelle Produktionsfaktoren sind, berechnen wir selten die Produktivität für Land oder Kapital. Ihre Kapazität ist zu schwer zu messen. Die Arbeit lässt sich jedoch leicht quantifizieren. Man zählt einfach die Arbeiter.
Das macht Arbeit zum Standardnenner. In den Industrienationen zeigen sich die Auswirkungen steigender Produktivität am deutlichsten im Arbeitseinsatz. Es handelt sich nicht nur um eine Effizienzmetrik. Es ist ein Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Wenn sich eine primitive Rohstoffwirtschaft zu einer technologisch anspruchsvollen Wirtschaft entwickelt, steigt die Produktivität.
Wie historische Technologiesprünge die Produktivitätskurven veränderten
Das Muster ist nicht glatt. Es weist eine Langzeitstabilität auf, die durch plötzliche Sprünge unterbrochen wird. Diese Sprünge stellen große technologische Fortschritte dar.
Betrachten Sie Europa und die USA. Die Produktivität machte nach der Entwicklung der Dampfkraft, der Eisenbahn und des Benzinmotors große Fortschritte. Später im 20. Jahrhundert wechselten die Fahrer.
- Montagelinien
- Automatisierung
- Computerintegrierte Fertigung
- Datenbankverwaltungssysteme
- Just-in-time-Fertigung
- Just-in-Time-Bestandsverwaltung
Diese Innovationen führten zu späteren Produktivitätssteigerungen. Warum ist das für Ihre finanziellen Entscheidungen wichtig? Denn Produktivitätssteigerungen haben tendenziell zu langfristigen Reallohnsteigerungen geführt. Eine höhere Leistung pro Arbeitnehmer führt letztlich zu höheren Löhnen. Diese Verbindung ist der Kernmechanismus. Es verbindet den technologischen Fortschritt mit Ihrer Kaufkraft.


























