Ein Wertpapier ist im Wesentlichen ein digitales oder Papierticket, das besagt, dass Sie ein Stück von etwas besitzen. Im Finanzwesen handelt es sich um einen schriftlichen Nachweis, dass Sie ein Recht auf Eigentum haben, das Sie derzeit nicht physisch besitzen. Das Ziel? Später bezahlt werden.
Regierungen, Unternehmen und Banken geben diese Instrumente zur Kapitalbeschaffung aus. Sie brauchen Bargeld. Sie kaufen die Sicherheit. Sie bekommen das Geld. Sie warten auf die Rückkehr.
Die meisten Wertpapiere fallen in zwei Kategorien. Eigenkapital oder Schulden. Das ist die grundlegende Spaltung.
Eigenkapital: Besitz des Unternehmens
Aktien sind Beteiligungspapiere. Wenn Sie eine Aktie kaufen, erwerben Sie einen Bruchteil des Eigentumsanteils an einem Unternehmen. Sie sind Miteigentümer.
Wenn das Unternehmen wächst, steigt der Wert Ihres Anteils. Wenn dies fehlschlägt, wird Ihr Slice wertlos. Eine Rückzahlungszusage erhalten Sie nicht. Sie erhalten (normalerweise) eine Stimme und hoffen auf Dividenden. Dividenden sind optional. Nicht alle Unternehmen zahlen sie.
Aktien werden an organisierten Börsen gehandelt. Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die größte. Die London Stock Exchange (LSE) und die Tokyo Stock Exchange (TSE) sind ebenfalls wichtige Börsenplätze. Die Preise werden hier durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Tausende Käufer und Verkäufer rufen jede Sekunde die Preise.
Schulden: Das Zahlungsversprechen
Anleihen sind anders. Es handelt sich um Schuldtitel. Stellen Sie sich eine Anleihe als einen Schuldschein mit Zinsen vor.
Sie leihen einer Regierung oder einem Unternehmen Geld. Im Gegenzug versprechen sie zwei Dinge.
- Sie zahlen Ihnen den Kapitalbetrag zu einem bestimmten Datum zurück.
- Bis dahin zahlen sie Ihnen Zinsen zu einem festen Zinssatz.
Die meisten Staatsanleihen zahlen einen festen jährlichen Zinssatz. Dies wird oft als Gutschein bezeichnet. Die Rückzahlung wird in der Regel durch die Steuerhoheit des Staates garantiert. Das macht sie sicherer als Aktien. Aber sicherer bedeutet in der Regel geringere Renditen.
Unternehmensanleihen sind riskanter. Wenn das Unternehmen in Konkurs geht, werden die Anleihegläubiger vor den Aktionären bezahlt. Aber es besteht immer noch die Möglichkeit, dass Sie nichts bekommen.
Was die Preise bewegt
Wertpapierpreise sind nicht statisch. Sie schwanken aufgrund von Angst, Gier und Fakten.
Externe Kräfte setzen dem Markt hart zu. Internationale Konflikte können die Ölpreise in die Höhe treiben. Das schadet den Fluggesellschaften. Es hilft Energieaktien. Es verändert alles.
Auch die Regierungspolitik ist wichtig. Eine Änderung der Zinssätze durch die Federal Reserve löst Wellen sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen aus. Höhere Zinssätze machen die Kreditaufnahme teurer. Das verlangsamt das Wachstum. Anleiherenditen steigen. Aktienbewertungen fallen oft.
Die Trends auf den Auslandsmärkten greifen über. Ein Absturz in Tokio kann New York schon am nächsten Morgen ruinieren. Märkte sind vernetzt.
Unternehmensspezifische Risiken
Für einzelne Aktien reicht das Gesamtbild nicht aus. Sie müssen sich das konkrete Unternehmen ansehen.
Wie läuft das Unternehmen aktuell? Umsatzwachstum? Gewinnmargen? Schuldenstand?
Was erwarten Analysten in der Zukunft? Die voraussichtliche finanzielle Leistung bestimmt den Preis manchmal stärker als die aktuellen Ergebnisse. Der Markt ist eine zukunftsweisende Maschine. Es preist ein, was passieren könnte.
Auch Branchentrends spielen eine Rolle. Wenn der Technologiesektor boomt, könnten sogar durchschnittliche Technologieaktien steigen. Wenn die Energiewirtschaft in einer Flaute steckt, könnten selbst gut geführte Ölunternehmen Schwierigkeiten haben.
Der Kompromiss
Beim Investieren gibt es kein kostenloses Mittagessen.
Aktien bieten ein höheres Renditepotenzial. Sie bergen auch ein höheres Risiko. Du kannst alles verlieren.
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